Bundesfamilienministerium startet Servicetelefon für Pflegende und Gepflegte
Hotline bündelt Informationen rund um die Pflege und die Familienpflegezeit
 
     
  Um berufstätigen Frauen und Männern die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zu erleichtern, tritt am 1. Januar 2012 die Familienpflegezeit in Kraft. Entsteht Bedarf an Pflege und Betreuung, ist die Unsicherheit oft groß: Wie wird Pflege organisiert? Welche Einrichtungen oder Dienste gibt es? Welche Kosten entstehen?
Diese Fragen beantwortet das neue Servicetelefon Wege zur Pflege des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Als Lotse zu den Angeboten vor Ort für alle Fragen rund um das Thema "Pflege und Hilfe im Alter" soll das Servicetelefon Hilfe und Unterstützung bieten.

"Mit dem Familienpflegezeitgesetz schaffen wir einen modernen Weg, Beruf und Pflege miteinander zu vereinbaren, ohne dass wir damit neue Leistungsgesetze erfinden und immer weiter Schulden machen", sagt Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. "Wir brauchen pragmatische Hilfen für Pflegende und Gepflegte. Um sie zu stärken und bei der Pflege zu unterstützen, müssen wir den Menschen so viele Informationen wie möglich zur Verfügung stellen. Das Servicetelefon ist hier erste Anlaufstelle", so Bundesministerin Kristina Schröder.

Das Servicetelefon Wege zur Pflege ist
montags bis donnerstags von 9 Uhr bis 18 Uhr
unter 01801 - 50 70 90 zu erreichen.

Informationen finden Sie zudem unter
www.wege-zur-pflege.de sowie
www.familien-pflege-zeit.de .

Älteren Menschen ist es wichtig, selbstbestimmt leben zu können. Das gilt auch und besonders für Menschen, die auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind. Mehr als zwei Drittel der Pflegebedürftigen, rund 1,67 Millionen Menschen, werden derzeit zu Hause durch Angehörige oder ambulante Dienste versorgt. Viele Angehörige stoßen dabei an ihre Grenzen, da sie selbst erwerbstätig sind und somit vor der schwierigen Aufgabe stehen, Beruf und Pflege miteinander zu vereinbaren. Die Familienpflegezeit gibt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die Möglichkeit, ihre Arbeitsstunden so weit zu reduzieren, dass sie parallel zur Pflege von Angehörigen weiterhin erwerbstätig sein können, aber dennoch über ausreichend Einkommen verfügen, um neben der Pflege auch die materielle Existenz Ihrer Familie sichern zu können.


  EFaS – Ehrenamtliches Wandern und Grillen
Das Ehrenamtsprojekt EFaS – Ehrenamt für Seniorinnen und Senioren sowie Familien hat am Freitag zum Wandern und Grillen eingeladen.
 
     
 

 
Das Projekt wurde von Birgit Kuballa (Lokales Bündnis für Familie), Bernd Krott (Jugendamt), Mirjam Küpper (Koordination Rund ums Alter) sowie Monika Jentzen-Stellmach und Ivanka Radocaj vor über zwei Jahren ins Leben gerufen. Mittlerweile engagieren sich an die 30 Ehrenamtliche, die heute erst eine kleine Wanderung zur Halde in Merkstein gemacht haben und dann bei einem Grillfest gemütlich zusammen gefeiert haben. Damit wurde Ihnen für ihren großartigen Einsatz gedankt. Die ehrenamtlichen Kräfte gehen in Familien und unterstützen Eltern und verschaffen gerade den Müttern mal zwei freie Stunden in der Woche, helfen bei den Hausaufgaben oder gehen mit den Kindern Schwimmen. Parallel dazu kümmern sich Ehrenamtliche um Seniorinnen und Senioren. Dazu gehört ein gemeinsam verbrachter Nachmittag, ein begleitetet Spaziergang, die Hilfe bei der Gartenarbeit oder ganz praktische Hilfe im Alltag.
Im kommenden Jahr werden neue Ehrenamtliche gesucht, die in ihrer Freizeit eine sinnvolle Aufgabe suchen. Dann beginnt wieder eine Schulungsreihe, die die Ehrenamtlichen auf ihre Tätigkeit vorbereitet. Danach folgen regelmäßige Austauschtreffen gemeinsam mit allen Ehrenamtlichen. Es sind aber auch Familien sowie Seniorinnen und Senioren, die Unterstützung benötigen, aufgerufen sich zu melden. Das Verfahren ist recht einfach. Die konkreten Wünsche werden aufgenommen und es wird geschaut, welche Ehrenamtlichen dazu passen.
Interessierte können sich bei Mirjam Küpper, telefonisch unter 02406 83435 oder persönlich im Rathaus melden.


  Nicht ohne das Okay der Eltern
Das Jugendarbeitsschutzgesetz regelt, ob und wann Schüler arbeiten dürfen Von Maren van Lier
 
     
  Aachen. Wenn das Taschengeld der Eltern nicht mehr ausreicht und mehr Monat als Geld übrig bleibt, muss ein
Nebenjob her. Wer unter 18 ist und noch zur
Schule geht, sollte sich mit seinen Rechten auseinandersetzen.
Ab 13 Jahren darfst Du leichte Tätigkeiten ausführen, zum Beispiel Zeitung austragen oder Babysitting.
Du brauchst dafür die Einwilligung Deiner Eltern, und
Dein Nebenjob darf Dich nicht in Deiner Gesundheit, Sicherheit oder Bildung negativ beeinflussen.
Außerdem darfst Du nicht mehr als zwei Stunden und nicht zwischen acht und 18 Uhr sowie während des Unterrichts
arbeiten. In den Ferien darfst Du maximal vier Wochen jobben.
Ab 15 Jahren darfst Du dann acht Stunden pro Tag, aber nicht mehr als 40 Stunden in der Woche arbeiten.
Die Arbeitszeit liegt zwischen sechs und 20 Uhr, und die Tätigkeit sollte Dich ebenfalls nicht von der Schule
abhalten.

Recht auf Ruhepausen

Ab 16 Jahren darfst Du bei bestimmten Jobs auch früher bzw. später arbeiten. Dein Arbeitgeber ist verpflichtet,
Dich für Prüfungen oder Ausbildungsmaßnahmen freizustellen. Außerdem hast Du das Recht auf eine Pause. Wer mehr
als viereinhalb Stunden arbeitet, darf 30 Minuten entspannen.
Wer mehr als sechs Stunden arbeitet, darf 60 Minuten pausieren. Die Ruhephasen sollten zur richtigen Zeit genutzt
werden, das heißt, frühestens eine Stunde nach Beginn und vor Ende der Arbeitszeit.
Samstags und sonntags darfst Du auch arbeiten, allerdings solltest du mindestens zwei Wochenenden im Monat
frei haben. An bestimmten gesetzlichen Feiertagen wie Weihnachten ist Dir das Arbeiten untersagt.
Du solltest Dir auf jeden Fall den Arbeitsvertrag gut durchlesen und Dich bei rechtlichen Fragen an das Arbeitsamt
wenden.
Infos im Netz:
www.gesetze-im-internet.de/jarbschg/index.html
Artikel


  Roda Kindertreff e.V. bietet neue Kurse an
... und bittet um Voranmeldung
 
     
  Der Kurs "Psychomotorische Bewegungsförderung - Lernen durch Bewegung" findet ab Januar 2012 im Roda Kindertreff statt.
(Vor-)Anmeldungen unter: Roda Kindertreff e.V., Ritzerfelderstr.25, 52134 Herzogenrath, Telefon 02406 / 5333


  Kleine Häuser und Wohnungen entstehen
Architekt stellt Pläne für das Areal zwischen Noppenberger Straße und Nordsternstraße vor. Attraktive Siedlung versprochen.
 
     
  Herzogenrath. Eine Investorengruppe aus Grundstückseigentümern und Bauherren möchte in Merkstein zwischen Noppenberger Straße und Nordsternstraße 24 Seniorenhäuser und zwei Mehrfamilienhäuser errichten. Seniorenhäuser sind kleine, altersgerechte Einfamilienhäuser für Paare. Gemeinsam mit den Mehrfamilienhäusern, Gemeinschaftsflächen und -einrichtungen sollen sie, laut Architekt Thomas Grzechowiak, für ein "etwas anderes Wohnen" auf dem 5000 Quadratmeter umfassenden Grundstück sorgen.

Die gute Anbindung und Infrastruktur des Standorts nahe der Geilenkirchener Straße, kleine Gärten mit Terrassen, ein Quartiersplatz in der Mitte und schöne Außenanlagen sollen die Siedlung attraktiv machen. Insgesamt werden 20 - 24 Häuser entstehen. Hinzu kommen 18 Geschosswohnungen.

Die Pläne wurden von den Politikern im Rathaus wohlwollend zur Kenntnis genommen. Das Bauprojekt soll starten, wenn bei der Vermarktung mindestens 50 Prozent der geplanten Häuser verkauft sind.


  Tipps zum sicheren Surfen im Internet vom Bundesfamilienministerium
Auf www.kinder-ministerium.de bietet das Bundesfamilienministerium ein Wissensquiz für Kinder an
 
     
  Nicht nur Kinder, auch Eltern profitieren von den zehn kniffligen Fragen, für die es richtige Antworten zu finden gilt. Was ist eine Spam-Mail? Welche Elemente sollte ein sicheres Passwort beinhalten? Welche Sicherheitsregeln gilt es im Chat unbedingt zu beachten?

Lustig und informativ sind auch die anderen neuen Angebote auf www.kinder-ministerium.de. Eine regelmäßig wechselnde Kinderumfrage widmet sich der Meinung von Kindern zu den unterschiedlichsten Themenbereichen. In der TV-Show Blablaklar erklären Kinder verschiedene Begriffe aus der Politik und das Gästebuch bietet den jungen Besuchern Raum um Wünsche und Forderungen an die Politik zu formulieren.

Das umfangreiche Angebot auf www.kinder-ministerium .de richtet sich insbesondere an Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren und eignet sich speziell für den Einsatz im Unterricht von Grundschulen.


  Standortfaktor Familienfreundlichkeit wirkt Fachkräftemangel entgegen
Lokale Bündnisse für Familie präsentieren innovative Projekte zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf
 
     
  In Zeiten des Fachkräftemangels wird Familienfreundlichkeit zu einem harten Wettbewerbsvorteil der Unternehmen im Kampf um die besten Köpfe. Dies war der einhellige Tenor von Unternehmen, Kommunen und Verbänden bei der heutigen Netzwerkkonferenz der Bundesinitiative "Lokale Bündnisse für Familie" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in München. Im Mittelpunkt der Konferenz standen innovative Projekte für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

"Kommunen und Regionen, die berufstätigen Müttern und Vätern den Alltag erleichtern, besitzen deutliche Vorteile bei der Bewältigung des Strukturwandels. Fachkräfte gehen dorthin, wo sie ihre beruflichen Fähigkeiten einbringen können und gleichzeitig für ihre Familie gute Rahmenbedingungen vorfinden", betont Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfamilienministerium.

"Mit innovativen Konzepten für berufstätige Eltern stärken wir die Bindung von Familien hier vor Ort und verbessern so das Umfeld für regionale Unternehmen. Familienfreundlichkeit ist auf lange Sicht für den Standort Bayern unabdingbar Deshalb werde ich die Arbeit der Lokalen Bündnisse für Familie auch künftig unterstützen" betont Prof. Erich Greipl, Präsident der IHK für München und Oberbayern.

Rund zwei Drittel der Unternehmen in Bayern haben laut einer aktuellen Umfrage des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages (BIHK) Schwierigkeiten, offene Stellen zu besetzen. Immer mehr Unternehmen und Kommunen setzen daher auf den Standortfaktor Familienfreundlichkeit: So sind bundesweit rund 80 Prozent der Unternehmen der Ansicht, dass Familienfreundlichkeit für ihr Wohlergehen wichtig ist.

In mehr als 630 "Lokalen Bündnisse für Familie" arbeiten bundesweit Unternehmen, Kommunen, Verbände und Betreuungseinrichtungen gemeinsam daran, flexible Kinderbetreuungsangebote für berufstätige Eltern zu schaffen.

Innovative Projekte zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf Das Lokale Bündnis "Münchner Aktionsforum für Familien" hat gemeinsam mit der örtlichen IHK für München und Oberbayern das Projekt "Familienorientierte Personalpolitik aus der Praxis" initiiert. Viermal im Jahr werden in Kooperation mit dem Beratungsunternehmen Fauth-Herkner Partner und pme Familienservice GmbH Firmenbesuche durchgeführt, um Unternehmen Wege zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf aufzuzeigen.

Das Lokale Bündnis für Familie im Landkreis Coburg hat eine Familien-Hotline ins Leben gerufen, an die sich sowohl Eltern als auch Kinder und Jugendliche in familiären Konfliktsituationen wenden können. Auch zu organisatorischen Fragen, etwa zur Kinderferienbetreuung, erhält man hier eine Antwort. Gemeinsam mit dem Wirtschaftsunternehmen JAKO-O GmbH richtet das Bündnis zudem regelmäßig einen Familientriathlon aus.

Wie können Projekte von Lokalen Bündnissen ins Gespräch gebracht und die Öffentlichkeit gezielt zum Thema "Standortfaktor Familienfreundlichkeit" informiert werden? Diesen Fragen hat sich das Lokale Bündnis für Familie in Augsburg gestellt und einen Imagefilm mit dem Titel "Bündnis für Augsburg -Bürger Netzwerk - Engagement" gedreht. Das Bündnis zeigt diesen Film auf seiner Website und setzt ihn bei Schulungen oder Tagungen, sowie bei externen Einladungen ein, um sich vorzustellen.

Jedes Jahr organisiert das Lokale Bündnis für Familie Bamberg die "Bamberger Ferienabenteuer" für Kinder aus dem Landkreis oder von Beschäftigen der Partnerunternehmen. Das Ferienprogramm für die 6- bis 14-jährigen Kinder wird in den Sommer-, Oster-, Pfingst- und Herbstferien angeboten und deckt einen Zeitraum von werktags 8 bis mindestens 15 Uhr ab.

Das Fürther Bündnis für Familien will die Situation von erwerbstätigen Alleinerziehenden vor Ort verbessern und widmet sich auf seiner Webseite der Strukturierung und Vernetzung von bereits bestehenden Hilfen für diese Zielgruppe. So entwickelte es einen Wegweiser von A bis Z durch den "Dschungel" der Angebote für Alleinerziehende. In einer Angebotslandkarte wurden eben solche Offerten visualisiert.


Weitere Informationen unter www.lbfl.de



  Internetportal "Wegweiser Demenz"
1,3 Millionen Menschen sind an Demenz erkrankt / Zwei Drittel werden von Angehörigen gepflegt
 
     
  Anlässlich des Welt-Alzheimertags am 21. September hat die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, das Internetportal "Wegweiser Demenz" in Berlin freigeschaltet. Es bietet erstmals ein umfassendes Informations- und Unterstützungsangebot für Demenzkranke und ihre Angehörigen.

"Menschen mit Demenz brauchen besondere Zuwendung. Wir müssen den Erkrankten eine Stimme geben, pflegende Angehörige unterstützen und Ehrenamtliche in ihrem Engagement bestärken", betont Bundesfamilienministerin Schröder. "Das A und O sind Angebote zur Prävention und zur Hilfe für bereits Erkrankte vor Ort. Das Internetportal "Wegweiser Demenz" bietet dafür eine gute Grundlage. Gleichzeitig müssen wir die pflegenden Angehörigen unterstützen. Sie brauchen vor allem Zeit für diese Aufgabe - und die möchte ich ihnen mit der Familienpflegezeit geben", so Kristina Schröder.

Das neu geschaffene Internetportal www.wegweiser-demenz.de
des Bundesfamilienministeriums bietet:
* Informationen zu Therapie-, Pflege- und Hilfsangeboten, zu gesetzlichen Leistungen und den Rechten und Pflichten von Demenzkranken und ihren Angehörigen
* Videomaterial mit Beispielen für den Umgang mit der Krankheit
* Einen Weblog und Ratgeberforen für den Austausch und die Vernetzung der Nutzerinnen und Nutzer untereinander
* Die Datenbank "Hilfe in meiner Nähe" mit Adressen, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern der Anlaufstellen vor Ort, z. B. von Gesundheitsämtern, Pflegekassen oder Tagespflegeeinrichtungen

Auch vor Ort werden die Angebote für Demenzkranke und ihre Angehörigen ausgebaut. Das Bundesfamilienministerium hat ein Kooperationsprojekt zwischen regionalen Alzheimer Gesellschaften und zunächst 50 Mehrgenerationenhäusern gestartet, die demenzspezifische Hilfsangebote bereitstellen. Dazu zählt die Vermittlung ehrenamtlicher Betreuung und Patenschaften für Demenzkranke.

In Deutschland leben rund 2,25 Millionen pflegebedürftige Menschen, 1,3 Millionen Menschen sind an Alzheimer oder anderen Formen von Demenz erkrankt. Bis zum Jahr 2050 könnte sich die Zahl der Demenzkranken sogar auf rund 2,6 Millionen erhöhen,
sofern bei Prävention und Therapie kein Durchbruch gelingt. Gut zwei Drittel der Demenzkranken werden von Angehörigen zu Hause gepflegt.


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